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Bombelli Analytics
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB von Bombelli Analytics, Luzern, Schweiz.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln alle auf der Website angebotenen oder individuell vereinbarten Analyse- und Beratungsleistungen von Bombelli Analytics (nachfolgend „Anbieter"), unabhängig davon, ob der Kunde ein Unternehmen (B2B) oder ein Konsument (B2C) ist. Einzelvertragliche Abreden gehen diesen AGB vor, sofern sie schriftlich geschlossen wurden und von beiden Parteien unterschrieben sind.

§ 2 Vertragsabschluss

Die Konfiguration auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar. Ein rechtsverbindlicher Vertrag kommt erst zustande, wenn der individuelle Vertrag, der nach einem gemeinsamen Setup‑Call zugesandt wird, (digital oder physisch) von beiden Seiten unterzeichnet wurde. Der Kunde versichert, dass die von ihm gemachten Angaben im Bestell- oder Setup‑Prozess vollständig und zutreffend sind.

§ 3 Leistungsbeschreibung

Gegenstand der Leistungen sind datenbasierte Analysen von Künstlicher‑Intelligenz‑Systemen sowie damit verbundene Beratungsleistungen. Umfang, Tiefe, Frequenz und Zielsetzung der Analyse werden im Setup‑Call gemeinsam festgelegt und im Einzelvertrag festgehalten. Die Ergebnisse werden dem Kunden vorwiegend in digitaler Form (z. B. PDF‑Berichte, Excel‑Dateien) übermittelt; ergänzend können Präsentationen oder Q&A‑Sessions stattfinden.

§ 4 Zusatzleistungen

Individuell vereinbarte Zusatzleistungen wie Schulungen, Workshops oder erweiterte Beratungsangebote werden gesondert in Rechnung gestellt. Umfang und Konditionen dieser Leistungen werden ebenfalls im Einzelvertrag dokumentiert.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Sämtliche Preisangaben verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Rechnungsbetrag ist ohne Abzug innert 20 Kalendertagen nach Rechnungsdatum zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Leistungserbringung auszusetzen und Verzugszinsen von 5 % p. a. zu berechnen. Etwaige Mahngebühren und Inkassokosten gehen zu Lasten des Kunden.

§ 6 Nutzungsrechte

Die gelieferten Analysen, Reports, Visualisierungen, Methoden und Templates bleiben – sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart – vollumfängliches geistiges Eigentum des Anbieters. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene interne Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Weiterverwertung ist ohne vorgängige schriftliche Genehmigung untersagt.

§ 7 Rücktritt, Widerrufsrecht und Kündigung

7.1 Kostenfreier Rücktritt – Bis zur Unterzeichnung des Einzelvertrags kann der Kunde ohne Kosten vom Angebot zurücktreten. Danach gilt der Vertrag als bindend.

7.2 Stornierung und Kündigung nach Vertragsabschluss – Einzelleistungen (Snapshot‑Analysen): Eine Stornierung ist bis spätestens drei Werktage vor dem vereinbarten Leistungsdatum möglich; danach wird der volle Betrag geschuldet. Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu bezahlen. Abonnements (Monitoring‑ oder periodische Analysen): Die Kündigungsfristen richten sich nach dem Einzelvertrag. Eine vorzeitige Kündigung ist nur aus wichtigem Grund möglich. Für bereits erbrachte Leistungen besteht kein Anspruch auf Rückvergütung.

7.3 Widerrufsrecht für EU‑Konsumenten – Konsumentinnen und Konsumenten mit Wohnsitz in einem EU‑ oder EWR‑Mitgliedstaat haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dieses Widerrufsrecht erlischt jedoch vorzeitig bei digitalen Dienstleistungen, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistungserbringung vor Ablauf der 14‑Tage‑Frist begonnen werden soll und er den Verlust seines Widerrufsrechts bestätigt hat. Der Anbieter weist EU‑Konsumenten hiermit darauf hin, dass die Analyse‑Dienstleistungen in der Regel individuell und unverzüglich erbracht werden und sie bei Vertragsunterzeichnung die Ausführung ausdrücklich anfordern; damit verzichten sie auf ihr Widerrufsrecht. Im Falle eines Widerrufs, der rechtswirksam ausgeübt wird, erstattet der Anbieter bereits bezahlte Beträge innerhalb von 14 Tagen zurück, sofern noch keine Leistung erbracht wurde.

7.4 Schweizer Recht – Nach schweizerischem Recht besteht kein allgemeines Widerrufsrecht für online geschlossene Verträge; ein solches gilt nur in besonderen Fällen (z. B. bei Haustürgeschäften). Ein Widerrufsrecht wird daher nicht eingeräumt.

§ 8 Gewährleistung

Der Anbieter schuldet eine fachgerechte und sorgfältige Dienstleistung, nicht aber einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die in den Analysen verwendeten Daten stammen teilweise von Dritten oder KI‑Modellen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität dieser externen Daten oder KI‑Antworten wird keine Gewähr übernommen. Offene oder versteckte Mängel sind innert fünf Werktagen nach Erhalt der Leistung schriftlich zu melden.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet – ungeachtet des Rechtsgrundes – im gesetzlich zulässigen Umfang. Eine vorgängige vertragliche Beschränkung der Haftung für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten ist nach Art. 100 OR nichtig; eine Haftungsbeschränkung gilt daher nur für Schäden, die durch leichtes Verschulden verursacht werden. In diesen Fällen ist die Haftung des Anbieters für direkte Schäden auf den Auftragswert beschränkt. Von dieser Begrenzung ausgenommen sind Personenschäden sowie zwingende gesetzliche Ansprüche.

Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden (inkl. entgangenem Gewinn) oder Ansprüche Dritter wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen. Für Hilfspersonen, Subunternehmer und eingesetzte Software haftet der Anbieter nur insoweit, als dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

§ 10 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschliesslich zur Vertragsabwicklung und gemäss den anwendbaren Datenschutzgesetzen. Die ausführliche Datenschutzerklärung ist Bestandteil des Vertrags und auf der Website abrufbar. Daten werden nicht ohne Einwilligung oder gesetzliche Grundlage an Dritte weitergegeben.

§ 11 Urheberrechte

Alle vom Anbieter bereitgestellten Inhalte – insbesondere Analysen, Reports, Visualisierungen, Konzepte und Methodologien – unterliegen dem schweizerischen Urheberrecht oder vergleichbaren Schutzrechten. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für seine internen Zwecke.

§ 12 Vertraulichkeit

Die Parteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten, nicht öffentlich bekannten Informationen vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Diese Pflicht bleibt auch nach Beendigung des Vertrags bestehen. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben vorbehalten.

§ 13 Höhere Gewalt

Ereignisse ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters (insbesondere Naturereignisse, Pandemien, Krieg, Streik, Unterbrechungen der Energieversorgung oder behördliche Anordnungen) befreien den Anbieter für die Dauer der Leistungsbehinderung von der Erfüllungspflicht. Wird die Leistung aufgrund solcher Ereignisse dauerhaft unmöglich, sind beide Parteien zum Vertragsrücktritt berechtigt.

§ 14 Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlichen Gründen (z. B. Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, technologische Entwicklungen oder Anpassungen des Leistungsangebots) zu ändern. Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig vor Inkrafttreten in geeigneter Form mitgeteilt. Bei Konsumentinnen und Konsumenten (B2C) werden wesentliche Änderungen nur wirksam, wenn der Kunde ihnen zustimmt. Lehnt der Kunde die Änderungen ab, bleibt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen bestehen oder kann unter Einhaltung der Kündigungsfrist beendet werden. Für Geschäftskunden (B2B) gelten die Änderungen als angenommen, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen widersprechen. Auf Bestandsverträge haben Änderungen keinen rückwirkenden Einfluss.

§ 15 Vorrang von Individualabreden

Individuelle Vereinbarungen, die schriftlich festgehalten und von beiden Seiten unterzeichnet wurden, gehen diesen AGB vor. Sonstige Abweichungen von diesen AGB bedürfen der Schriftform.

§ 16 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Regelung durch eine wirtschaftlich möglichst gleichwertige gültige Regelung zu ersetzen.

§ 17 Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt ausschliesslich schweizerisches Recht unter Ausschluss des UN‑Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder dem Einzelvertrag ist Luzern (Schweiz), sofern kein zwingender Gerichtsstand nach gesetzlicher Vorschrift besteht.

§ 18 Salute

Der Anbieter bedankt sich bei jedem Auftraggeber und jeder Auftraggeberin, der/die diese AGB bis zu diesem Punkt gelesen hat, mit einer Flasche Wein. Ein entsprechender Anspruch kann bei Vertragsabschluss unter Bezugnahme auf diese Bestimmung geltend gemacht werden. Zur Wahrung des Jugendschutzes wird der Wein nur an Personen abgegeben, die das gesetzliche Mindestalter für den Kauf von Alkohol erreicht haben.